Mit dem Zusammenwachsen verschiedener Firmennetze steigt nicht nur die Komplexität Ihres Netzwerks, sondern auch das Sicherheitsrisiko. Dieses Risiko lässt sich jedoch durch eine effektive Absicherung der Netzwerkübergänge minimieren. In Projekten mit zahlreichen Großkunden haben wir umfassende Erfahrungen beim Design sicherer Netze gesammelt, die wir gerne an Sie weitergeben.
Unser Vorgehen beruht dabei auf der Einteilung Ihres Netzwerks in verschiedene logische und physikalische Sicherheitszonen, die auch mit den Virenschutzzonen und der Absicherung der Arbeitsplätze korreliert werden kann. Die Übergänge zwischen diesen Sicherheitszonen werden dann durch ein- oder zweistufige Firewalls abgesichert. Gleichzeitig wird der Verkehr innerhalb der Segmente mit IDS (Intrusion Detection System)- und IDP (Intrusion Detection and Prevention)-Produkten zur Eindringlingserkennung überwacht. Zusammen mit einer stringenten Beobachtung der die IT-Sicherheit betreffenden Ereignisse kann so ein durchgängiges Sicherheitsmanagement realisiert werden.
In einzelnen Zonen können darüber hinaus Technologien zur Netzwerkverschlüsselung eingesetzt werden, die auf den Netzwerkprotokollen IPSec oder SSL/TLS basieren. Dadurch ist es möglich,VPN-Technologien (virtuelle private Netzwerke) und Funknetzwerke auf WLAN-Basis zu nutzen und so Kostensenkungen im Bereich des Netzwerkbetriebs zu erzielen – ohne den Sicherheitsstandard Ihres Unternehmens zu gefährden.
Mark Schmidt,
Leiter Applied Technology Research